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    <title>compay:online («KLEINBÜRGER AUF ABWEGEN»)</title>
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    <description>«KLEINBÜRGER AUF ABWEGEN»</description>
    <dc:publisher>compay</dc:publisher>
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    <title>in Concert</title>
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    <description>ich spiele im Vorprogramm der Genossen von &lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.subterra-musik.de&quot;&gt;Sub Terra&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;.
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;238&quot; alt=&quot;flyer-mr&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/compay/images/flyer-mr.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/Aktuell&quot;&gt;Aktuell&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 compay</dc:rights>
    <dc:date>2007-01-30T12:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2974690/">
    <title>Empfehlung: Rock n Roll für die Unrockable«</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2974690/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://home.arcor.de/bergameisen/andicourage/pics/cover_rocknroll.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://www.andicourage.com&quot;&gt;Andi Courage&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Rock n Roll für die Unrockable (2006)&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neues vom &quot;King of Output&quot;: Subcommandante Andi legt sein drittes Album vor. Mir bleibt nur es euch wärmstens zu empfehlen. Ein Opener, der derbe rockt (könnte durchaus als Soundtrack für Heiligendamm 2007 durchgehen!  Zitat: &quot;Ich hab kein Bock mehr auf Diskussion; ich will action!&quot;) plus 4 weitere tracks (alle kostenfrei zum download), die, die Welt immer weniger aus der Perspektive eines (linken) Künstlers und immer mehr aus der Perspektive eines Lohnabhängigen reflektieren. Vom Philosophen zum Im-Stehen-Frühstücker! Heuristisch wertwoll und Spaß dabei! Weiter so!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Vielleicht sein linkestes Album&quot; (Bild)</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/Aktuell&quot;&gt;Aktuell&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-23T12:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2959814/">
    <title>BRD sieht BRD: »Das Unerfreuliche« (IV)</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2959814/</link>
    <description>© &lt;a href=&quot;http://www.schernikau.net/&quot;&gt;Ronald M. Schernikau&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
»in der brigitte stand einmal die schöne bemerkung, über das ozonloch seien sich die wissenschaftler noch uneinig. das ist der pluralismus! irgendeiner findet sich immer, der das gegenteil von irgendwem anders sagt, und damit ist es dann auch erledigt.  zwar hat nichts einen inhalt, aber es ist alles machbar. du bist an allem selber schuld. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
elitedenken ist hoffnung. man möchte, daß wer hegel liest, ein anderer wird. dann lernt man den westherausgeber von hegel kennen. dann begräbt man auch diese hoffnung. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich habe in den friedensarbeitskreisen gesessen! koordinierungsausschüsse bezirksinitiativen aktionsnachmittage! ich weiß, wie ich in die wohnungen trat und dachte: diese personen kennst du doch? diese gesichter sind dir durchaus nicht unbekannt?, und dann fiel es mir ein: sämtliche vertreter sämtlicher untergruppierungen sämtlicher friedensbewegungen waren natürlich kommunisten, unerkannt auch von ihresgleichen, sich selber mit erhobenen armen und entsetzten gesichtern verleugnend: nein! ich bin hier wirklich nur in meiner eigenschaft als vertreter der tiere gegen brotaufschnitt! vielleicht, eventuell, möglicherweise wäre die feststellung nicht vollkommen von der hand zu weisen, ich sei unter anderem zufällig nebenbei auch noch ein kleines bißchen mitglied der hiesigen kommunistischen partei, aber mach dir nichts daraus! vergiß es! kümmere dich nicht darum! denn vor allem, nicht wahr, vor allem bin ich: für den frieden. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stolz verkünden die kommunisten, nun endlich würden ihre forderungen auch von den sozialdemokraten vertreten, der erfolg! endlich nun sei das system so stark also, heißt das in die sprache des systems übersetzt, daß auch die schallplatten für afrika genügend lustig sind, um kräftig im fernsehen abgespielt zu werden. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die westliche friedensbewegung ist inzwischen auf einem niveau angelangt, dagegen ist ein kinderlallen die relativitätstheorie. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
als die spd in westdeutschland an der macht war, schloß sie mitglieder ihrer partei aus, die gegen die stationierung neuer raketen protestierten. einen tag, genau einen tag nachdem die cdu mal wieder die verwaltung des systems übernommen hatte, einen tag danach sprach willy brandt auf einer antiraketenversammlung, es gibt noch ein foto davon, vor ihm ein plakat, pershing 2 cruise missiles nein. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn die reaktionären lösungen die zentren stabil halten, gilt die gescheitheit der zukunft. nähe und ferne zu ihr bedingen unsere aktualitäten, nicht mehr. eine revolutionäre situation ist dort, wo es arbeit gibt für uns. [...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
manchmal wundere ich mich, daß die anderen sich nicht wundern, daß ich mich nicht wundere.«</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/BRD+sieht+BRD&quot;&gt;BRD sieht BRD&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-20T15:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2959572/">
    <title>Rezension: »Einheitsfront, Baby!«</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2959572/</link>
    <description>&lt;i&gt;© Helge, Kiel, in: Position  Magazin der SDAJ, #5/2006&lt;/i&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Out now! Die erfrischend vielseitige Platte der One-Man-Band Compay alias Thomas L., die in unterhaltsamer Gassenhauermanier aus der Erfahrung mit der Welt erzählt. Irgendwo zwischen klassischen, politischen Singer-Songerwriting und mal zur Abwechslung nicht betroffen-dreinblickenden Herzschmerzromantikpop liegt der Akustiksound des blonden Marburgers. Er erzählt von Liebe, Angst, Hoffnung, Krieg und Frieden, dem Sich-Wehren und schafft es dabei weder kitschig zu werden noch sich in bloßen Ideen zu verlieren, sondern bleibt immer nah am Leben.&lt;br /&gt;
Neben einigen seiner altbekannten Smashhits aus der holsteinisch-hessischen Widerstandsbewegung jüngerer Tage präsentiert er auf seiner ersten Platte auch taufrische Songs, die es in sich haben und nach breiter Expertenmeinung noch mal einen qualitativen Sprung im Sound des ach so jungen Interpreten bedeuten!  &lt;br /&gt;
Und so richtig independent und rockig wie er eben ist, der millionenschwere Politikstudent, scheißt er auf Rekordumsätze, denn man kann seine neue Platte für lau von seiner Homepage downloaden und dort neben spannenden Backroundinfos auch alle Texte einsehen und kommentieren. Was ein Service?! &lt;br /&gt;
Definitives Fazit: Downloaden, Reinhören!</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/About&quot;&gt;About&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-20T14:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2865287/">
    <title>Gegen das KSM-Verbot!</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2865287/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.ksm-verbot.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.gegen-ksm-verbot.de/ksm400x100.gif&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;120&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Petition: Für die Aufhebung des Verbots der KSM&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz weltweiter Proteste hat das Innenministerium der Tschechischen Republik am 12. Oktober 2006 den kommunistischen Jugendverband KSM verboten und für aufgelöst erklärt. Als Verbotsgrund wird angeführt, dass der KSM es in seinem Programm als eine Notwendigkeit darstelle, dass das Privateigentum an Produktionsmitteln durch kollektives Eigentum ersetzt wird. &lt;br /&gt;
Gegen das drohende Verbot hatten Tausende Tschechen, darunter zahlreiche antifaschistische Widerstandskämpfer protestiert. Neben zahlreichen Parteien, Jugendorganisationen, Gewerkschaften und Parlamentsabgeordneten weltweit hatten sich auch Nobelpreisträger Dario Fo, Rocksänger Bono von der Band U2 sowie Zapatistensprecher Marcos gegen ein Verbot ausgesprochen. &lt;br /&gt;
Dennoch erfolgte das Verbot. Die Illegalisierung der KSM bedeutet einen Angriff auf alle demokratischen und fortschrittlichen Kräfte in Tschechien und darüber hinaus. Damit werden Jugendliche kriminalisiert, die sich aktiv für ihre sozialen und demokratischen Rechte und für den Frieden einsetzen. Jede/r, der/die Kritik an den Folgen neoliberaler Politik  Arbeitslosigkeit, Armut und Ausgrenzung  übt, soll mit dem Verbot eingeschüchtert werden. Die Stimmen, die das Privateigentum an den Fabriken, Konzernen und Banken als die eigentliche Ursache der wachsenden Verarmung und Arbeitslosigkeit anprangern, sollen zum Schweigen gebracht werden. Das Verbot der KSM betrifft deshalb auch alle demokratischen und linken Menschen in Deutschland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterzeichner fordern: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Einstellung der Kriminalisierung der Mitglieder der KSM!&lt;br /&gt;
Die Aufhebung des Verbots der KSM!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.gegen-ksm-verbot.de/mail/mailer/mailer_form.htm&quot;&gt;online unterschreiben&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/Aktuell&quot;&gt;Aktuell&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2865213/">
    <title>Neues Demo: »Einheitsfront, Baby«</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2865213/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;199&quot; alt=&quot;efb-sm&quot; width=&quot;200&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/compay/images/efb-sm.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige werden es schon mitbekommen haben, denn diese Nachricht kommt etwas spät. Ich hab ein neues, hörbares Demo aufgenommen. Ihr könnt es eigentlich schon seit einigen Monaten aus dem mp3-Bereich downloaden. Viel Spaß dabei. Hoffe es gefällt.&lt;br /&gt;
Bleibt mit eurer Meinung bitte nicht allein und teilt sie mir mit. Und: Supported mich! Verbreitet meine mp3s und teilt mir mit wohin ich drigend mal ein Demo schicken sollte, welche Internet-Plattformen ich dringend noch unterwandern muss etc.&lt;br /&gt;
Vielleicht spiele ich dann ja im nächsten Jahr auch mal ein paar kleine Konzerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüße!&lt;br /&gt;
compay</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
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    <dc:date>2006-10-29T11:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2626138/">
    <title>Theoretische Anstrengung forcieren</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2626138/</link>
    <description>&lt;i&gt; Dem Philosophen Hans Heinz Holz gelingt es immer wieder zu zeigen, wie aktuell der Marxismus heute ist und welche analytische Kraft er besitzt. Hier ein weiteres Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Hans Heinz  Holz, in: junge Welt vom 02.09.06&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Standortdiskussion unter italienischen Kommunisten bringt wichtige Gedanken zur Sozialismustheorie, politischen Ökonomie und für die revolutionäre Strategie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Diskussionen um die neue Linke, die sich aus PDS und WASG formieren soll, nehmen mehr und mehr den Charakter pragmatischer Differenzen im Hinblick auf aktuelle politische Taktiken innerhalb des herrschenden Gesellschaftssystems an. Eine marxistische Linke hat aber Alternativen zu der kontraproduktiven Funktionsweise dieser Gesellschaft zu formulieren. Auf dem konsequent marxistischen Flügel der italienischen Kommunisten wird eine solche Grundsatzdiskussion geführt. Zeitschriften wie Marxismo Oggi und Contradizzioni tragen dazu theoretisches Material zusammen, das von der deutschen Linken wenig zur Kenntnis genommen wird.&lt;br /&gt;

Warum überhaupt theoretische Diskussionen? Ist nicht die Praxis des Klassenkampfs wichtiger in diesem Augenblick, in dem die Kapitalistenklasse in der ganzen Welt einen Generalangriff auf den sozialen Status des Volkes und seine politischen Rechte führt?&lt;br /&gt;

Die Bedeutung der Theorie für eine konsequente sozialistische Strategie steht außer Frage. Eine zielstrebige Politik bedarf einer theoretisch begründeten und gefestigten Position, von der aus der Kampf um eine bessere Gesellschaft geführt werden kann. So betont Roberto Gabriele mit Recht, »daß es sich darum handelt, die Qualität der objektiven Faktoren zu begreifen, die die Krise bestimmt haben«. Alessandro Mazzone fordert daher, »nicht allein das Warum (dieser Krise), sondern vor allem die Art und Weise zu begreifen«. Der in dieser Analyse entstehende Begriff der Krise sollte, so meint Stefano Garroni, zu »Formwandlungen des Marxismus« führen: Nur auf der Grundlage einer universalen Theorie der Epoche, die durch die Oktoberrevolution eingeleitet wurde, und der Phase dieser Epoche, in der wir gegenwärtig stehen, sei eine politische Praxis zu entwerfen, die einen Begriff von ihren Bedingungen, Inhalten und Zielen besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kommunistische Identität&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
So haben wir drei gleichgerichtete Aspekte, die für eine revolutionäre Praxis theoretisch verarbeitet werden müssen. Welches sind nun inhaltlich die Probleme, mit denen sich auseinanderzusetzen nötig ist, um einen Boden für eine solche Praxis zu gewinnen?&lt;br /&gt;

Es ist der Bourgeoisie gelungen, eine große Zahl von Kommunisten ihrer Geschichte zu entfremden und damit die historische Identität der Bewegung zu zerstören. Daß ihr dies gelungen ist, zeigt objektiv eine Niederlage der Kommunisten im Kampf um die ideologische Hegemonie an. Kommunisten sind aber nur solche, wenn sie sich als Glied und Resultat der Geschichte der revolutionären Arbeiterbewegung verstehen  mit allem Heroismus, allen Leistungen und auch mit allen Fehlern und allem Unrecht, das in einem solchen »Kampf auf Leben und Tod« (Hegel) begangen worden ist. Der entscheidende Einschnitt in dieser Geschichte ist die Oktoberrevolution, in der die Arbeiterklasse sich gegen eine Welt von Feinden als politisch siegreich erwies und den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft beginnen konnte. Daran ist festzuhalten, auch wenn die ungelösten inneren Widersprüche in der Aufbauphase des Sozialismus und die Macht der äußeren Feinde schließlich das Scheitern dieses Versuchs bewirkten. Die (letztendlich weltweit organisierte) Arbeiterklasse, geführt von der Kommunistischen Partei, hat in diesem Versuch bewiesen, daß sie selbst unter ungünstigsten Bedingungen einen wirklichen Fortschritt erkämpfen kann; und die Verelendung der ehemals sozialistischen Staaten Osteuropas nach der Konterrevolution läßt nachträglich die Größe dieses Fortschritts erst richtig erkennbar werden.&lt;br /&gt;

Roberto Gabriele hat also durchaus recht, wenn er auf der »Verteidigung des historischen Erbes der kommunistischen Bewegung« besteht. Aber dieses Erbe läßt sich nur verteidigen, wenn die objektiven inneren Widersprüche, die zum Zusammenbruch geführt haben, mit dem dialektischen Instrumentarium des Historischen Materialismus erklärt werden. Emotionale Solidarisierungen und moralische Verurteilungen sind inadäquat  obwohl Emotionalität ein Moment unserer Subjektivität und unseres revolutionären Elans ist und auf Moralität für revolutionäres Verhalten nicht verzichtet werden kann. Nur: Wir müssen zwischen der zu fordernden Moralität der Person und den übergeordneten geschichtlichen Strukturen unterscheiden, damit wir nicht in die »Kammerdienerperspektive« verfallen, die schon Hegel mit Verachtung kritisierte, und wir Politik unter den Kategorien des privaten Lebens betrachten. Dem Bewußtsein des »Bourgeois« haben wir das des »Citoyen« entgegenzusetzen!&lt;br /&gt;

Eine historisch-materialistische Analyse der Geschichte der vergangenen hundert Jahre als einer Geschichte weltpolitisch verschärften Klassenkampfs ist die Voraussetzung, kommunistische Identität im Wirbel der Veränderungen zu erhalten  eine Identität, die Karl Marx und Friedrich Engels, Antonio Labriola und Antonio Gramsci, Lenin, Stalin und Mao einschließt, und die, gut dialektisch, eine Identität von Identität und Nicht-Identität ist. Nur aus theoretisch begründeten »kritischen Bewertungen« ist die Kraft zu gewinnen, »wieder eine Initiative mit langem strategischem Atem zu ergreifen« (Gabriele).&lt;br /&gt;

Halten wir daran fest, daß die Oktoberrevolution kein historischer Fehler war, wenn sie auch unter den Bedingungen der Unreife stattfand. Das ist die Konsequenz, die Eros Barone gezogen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kapitalismus und Krise&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Um sich klarzumachen, welche epochenwandelnde beispielhafte Bedeutung die Oktoberrevolution besitzt, muß man einsehen, daß der Kapitalismus im 20. Jahrhundert noch genügend materielle Ressourcen und Entwicklungsmöglichkeiten der Produktivkräfte besaß, um der Phase der allgemeinen Krise, in die er nach dem Ersten Weltkrieg eingetreten ist, eine langfristige Überlebensdauer abzugewinnen. Es gibt aber kein »Ende der Geschichte«, wie bürgerliche Geschichtsphilosophen uns einreden wollen. Und weil die Geschichte über den gegenwärtigen Stand der universellen Herrschaft des Kapitals hinaus weitergeht, bleibt unsere Epoche die des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus mit der einzigen anderen Alternative zur Barbarei, wie Rosa Luxemburg 1915 sagte. Weil aber der Kapitalismus auch heute noch wie 1917/18  stark genug ist, um sich gegen revolutionäre Kräfte durch ideologische Manipulation und durch repressive Gewalt zu behaupten, besteht heute wie 1917 die Möglichkeit, daß die Kette an einem schwachen Glied bricht, das heißt in einem Land mit unreifen Bedingungen, aber offenen, zugespitzten Widersprüchen.&lt;br /&gt;

Jede Revolution wird aber heute ihrer Tendenz nach eine sozialistische sein. Denn es gibt in den Entwicklungsländern keine Möglichkeit mehr, die bürgerliche Revolution nachzuholen, um den historischen Weg durch die bürgerliche Gesellschaft zur sozialistischen zu gehen. Jede bürgerliche Revolution würde das Land, in dem sie stattfindet, nicht für die konstruktiven Kräfte des Kapitalismus, über die er in seiner Aufbauphase verfügte, freisetzen, sondern es nur dem Ausbeutungsmechanismus des akkumulierten Kapitals der imperialistischen Mächte ausliefern. Seit 1945 gibt es dafür Beispiele genug. Es ist daher nicht unwahrscheinlich, daß auch in Zukunft die »Übergangsgesellschaft vom Kapitalismus zum Kommunismus« wie die Sowjetunion 1917 den Sprung aus einem quasi »kolonialen« Kapitalismus in den Sozialismus wird wagen müssen (Aldo Serafini)  was neue Widersprüche  ökonomische, institutionelle, ideologische  hervorbringt und »die Möglichkeit ausschließt, in eine Formel eingeschlossen zu werden«. Mit jeder Revolution, die stattfinden wird (wie zum Beispiel in Venezuela) oder die dem Druck des Kapitalismus widerstehen kann (wie Kuba), ist die weltweite kommunistische Bewegung herausgefordert  nicht nur zur Solidarität, sondern vielmehr zu einer internationalistischen Konzeption des Klassenkampfs, frei von allen Klassenkompromissen, die immer nur, wie Mazzone treffend schreibt, »Siege der herrschenden Klasse« sind, und frei von ihrer »heutigen sozialdemokratischen und pazifistischen Version« (Gabriele).&lt;br /&gt;

Daß die Sicherung einer Revolution, wo immer sie stattfinden mag, nur durch die Errichtung eines »dem Wesen nach sozialistischen Regimes« (Serafini), also mit den Mitteln der Diktatur des Proletariats, möglich ist, scheint mir evident. Um aber die darin liegenden Gefahren der Deforma tion sozialistischer Institutionen zu bannen (deren Beispiele wir in der Vergangenheit erlebt haben), bedarf es einer Theorie der Organisationsformen von Staat und Gesellschaft in Ländern, die nicht von der Stufe des Staatsrechts in vollentwickelten bürgerlichen Gesellschaften ausgehen können. Die Fortbildung des bürgerlichen Rechtssystems zum sozialistischen ist eine Sache, die Ausbildung eines sozialistischen Rechtssystems von einer vorbürgerlichen Gesellschaftsverfassung aus eine andere. Wenn hier auch jeweils die besonderen Umstände entscheidend sind, so schließt doch gerade auch die historische Besonderung die Gefahr eines pragmatischen Opportunismus ein (übrigens in beiden Entwicklungsvarianten) der durch die theoretische Ausarbeitung formaler Anforderungen an eine sozialistische Legalität entgegengewirkt werden muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Probleme des Übergangs&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zu den Erfahrungen unserer Geschichte wie zu den dialektischen Erkenntnissen von den strukturellen Widersprüchen in jedem Gesellschaftssystem gehört es, sich der Fortdauer des Klassenkampfs (verschärft durch äußere Bedrohung) »auch in einem dem Wesen nach sozialistischen Regime« bewußt zu sein. Stalin wie auch Mao haben diese Seite der Dialektik der Geschichte betont. Selbst nach der Herstellung sozialistischer Eigentumsverhältnisse bleibt über lange Zeit bei vielen Menschen die Orientierung an vorsozialistischen Erwartungen und Wertvorstellungen erhalten. »Der politisch aktive Einfluß des Bewußtseins  das Bewußtseinsmoment« wirkt nicht nur progressiv auf der Seite der Revolution, sondern auch auf der des retardierenden Widerstands und der Konterrevolution (Garroni). Anders wären Phänomene wie Chruschtschow und Gorbatschow gar nicht verständlich. Serafini hat dieses Problem sehr deutlich formuliert.&lt;br /&gt;

Jede Theorie des sozialistischen Aufbaus  und wir brauchen eine solche Theorie und nicht nur die Kritik des Kapitalismus, um glaubwürdige Ziele setzen zu können, muß die neue Qualität des Klassenkampfs bei der Verteidigung der vom Proletariat gewonnenen politischen Herrschaft bestimmen. Vorrevolutionär ist der Kampf gegen ein bestehendes Herrschaftssystem; nach einer siegreichen Revolution muß Herrschaft mit dem Ziel ausgeübt werden, eine herrschaftsfreie Gesellschaft herzustellen; und angesichts starker innerer und äußerer Bedrohung wird die staatliche Gewalt nicht ohne Repression auskommen. In einer solchen Lage war die Sowjetunion  und dieser Widerspruch wird sich unter ähnlichen Umständen wiederholen. Um damit im Sinne des kommunistischen Ziels umgehen zu können, muß man theoretisch darauf vorbereitet sein.&lt;br /&gt;

Es ist klar, daß die Freiheit der theoretischen Auseinandersetzung eine Voraussetzung ist, um mit solchen Widersprüchen fertigzuwerden und praktikable Strategien für den Aufbau der gesellschaftlichen Organisationsform zu finden. Aber ebenso klar ist auch, daß fraktionelle Machtkämpfe die prekäre Stabilität eines gerade errichteten Regimes gefährden und notwendigerweise auch wenn das die Protagonisten nicht wollen  dem Gegner nützen. Die Einheit der Partei (als der Organisationsform der revolutionären Kräfte) ist eine Bedingung ihrer Handlungsfähigkeit. Dabei ist es selbstverständlich, daß beim Aufbau einer neuen Gesellschaft sich mögliche Varianten und Optionen ergeben, über die Meinungsverschiedenheiten auch innerhalb der Partei bestehen können. Wir sehen das gegenwärtig in China. Nur ein hohes theoretisches Niveau kann garantieren, daß solche Meinungsverschiedenheiten nicht in politische Fraktionierungen umschlagen, sondern aufgrund von Argumenten entschieden werden. Weil es im Sozialismus nicht  wie im bürgerlichen Pluralismus  um Interessenkompromisse, sondern um konzeptionelle Konsistenz geht, müssen Entscheidungen aus Begründungen einer Gesamtsicht erfolgen und dann zur gemeinsamen Handlungsnorm werden. Das Modell des bürgerlichen Parlamentarismus ist auf die Aufbauphase einer neuen Gesellschaftsform nicht mehr übertragbar. Es war ein folgenschwerer Mangel beim Aufbau der Sowjetunion, daß sich die Machtstrukturen, mit denen die Diktatur des Proletariats durchgesetzt werden sollte, gleichsam naturwüchsig und daher bürokratisch-polizeistaatlich herausbildeten und es zu keiner praktisch wirksamen Diskussion über Verfassungsfragen kam, so daß auch die vorzügliche Verfassung von 1936 ohne Fundament im wirklichen Leben bleiben mußte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Neue Theorie der Politökonomie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es wäre falsch, unsere Aufmerksamkeit primär auf die Analyse für das Scheitern des Sozialismus in der Sowjetunion und den osteuropäischen Staaten zu richten. Die Aufgabe ist, operative Linien für einen zukünftigen Sozialismus zu entwickeln; dafür muß natürlich auch aus dem Vergangenen gelernt werden.&lt;br /&gt;

Beim ersten Versuch zum Aufbau des Sozialismus konnten die Kommunisten aus der Kritik am Kapitalismus heraus sozusagen unmittelbar an die stufenweise Errichtung der neuen Gesellschaft gehen. Nachdem dieser Versuch mit einer Niederlage endete, bedarf heute die Rechtfertigung der politischen Ziele des Sozialismus mehr als nur der Kritik der Mängel des Kapitalismus; wenigstens muß der allgemeine Grundriß einer sozialistischen Gesellschaft entworfen werden, um dem Vorwurf zu entgehen, das »Modell« sei ja durch die Geschichte widerlegt worden. Aber es ist für einen Dialektiker klar, daß die neue Qualität des Sozialismus sich nur als die »bestimmte Negation« der überwundenen Forma tion des Kapitalismus und des ersten realisierten Sozialismus definieren läßt. Das bedeutet, daß die Frage nach dem Übergang zum Sozialismus eine kritische Analyse der Struktur des gegenwärtigen Kapitalismus und seiner inneren Widersprüche voraussetzt.&lt;br /&gt;

Mazzone fordert mit Recht »eine Methode, die über die unbestimmten und zerstreuten sozialen Oberflächenphänomene hinausführt auf einen Begriff von den objektiven Prozessen des internationalen Monopolkapitalismus in der heutigen Phase«. Wir brauchen also eine Theorie der politischen Ökonomie des heutigen Kapitalismus. Diese Theorie muß fragen, wohin es führt, daß die Akkumulation des Kapitals mit zunehmender Beschleunigung fortgesetzt wird und gleichzeitig auch in den Metropolen die Kaufkraft der Massen sinkt und in den abhängigen Ländern eine Verelendung fortschreitet, von der jetzt schon die Hälfte der Menschheit betroffen ist. Daß die Akkumulation sich mehr und mehr in Form von Finanzoperationen und nicht als Folge von Produktivitätssteigerung vollzieht, signalisiert ein neues Stadium der Krise. Welche Bewegungsform hat der Grundwiderspruch von Kapital und Arbeit angenommen, in welchen gesellschaftlichen Institutionen manifestiert er sich? Welche Wirkungen hat der sich notwendig verschärfende Gegensatz zwischen kapitalistischer Ökonomie und ökologischen Überlebensbedingungen? Welches sind die Strategien »zur Ausschaltung der relativen Selbständigkeit des Politischen durch die Monopole« (Mazzone), in deren Folge der Klassenkampf stillgestellt wird? Welche Organisationsformen muß die Arbeiterklasse entwickeln, um der Internationalisierung des Kapitals entgegenzutreten? So viele Fragen  so wenige Antworten bisher. Und sicher werden die Antworten nicht in den aktuellen Gelegenheiten taktischer Tagespolitik gefunden, sondern bedürfen eines Konzepts, in dem die Wirklichkeit nicht durch Beschreibung von Phänomenen, sondern durch Ausarbeitung von Kategorien erkannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Königsweg der Dialektik&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Zweifellos hat Garroni recht, wenn er betont, »daß das Bewußtsein für ein richtiges Verhalten zu den objektiven geschichtlichen Sachverhalten eine zentrale Rolle spielt«. Angesichts der Unübersichtlichkeit der empirischen Daten, in deren zersplitterter Fülle die Wirklichkeit begegnet; angesichts der Undurchsichtigkeit der determinierenden Strukturen, durch die die gesellschaftlichen Prozesse in scheinbar schicksalhafte Bahnen gelenkt werden; angesichts der Ablenkungsmanöver und Täuschungsfunktionen der Kulturindustrie  ist die Rolle des Bewußtseins für die revolutionäre Bewegung größer denn je. Bewußtsein bedeutet: Erstens »Anstrengung des Begriffs« (Hegel), um unter dem Schein der Unmittelbarkeit des Faktums die Komplexität seiner Vermittlungen zu erkennen; zweitens die Entscheidung für den Klassenstandpunkt, von dem aus der Kampf zu führen ist; schließlich aber auch drittens die Projektion des begriffenen Allgemeinen auf die Inhalte der eigenen subjektiven Lebenserfahrungen und Interessen. Garroni formuliert dies als Analogie: Ohne die dialektische Algebra der Revolution würde die Unmittelbarkeit der Lebenserfahrungen zu einem sich neutralisierenden Pluralismus der Subjektivismen; ohne die Arithmetik der Berechnung der besonderen Situation bliebe die Algebra ein leerer Schematismus. Der Königsweg der Dialektik verläuft in beiden Richtungen: »Die individualisierte Vorkämpferrolle der menschlichen Subjekte« wird hinausgehoben auf die Ebene der Allgemeinheit des Begriffs und ist aufgehoben (zugleich aufbewahrt und negiert) im Klassenstandpunkt. Die Allgemeinheit des Begriffs aber »erscheint und ist realisiert in der Einzelheit des individuellen Daseins«. Der griechische Dialektiker Heraklit sagt: »Der Hinweg und der Rückweg ist derselbe«. Man muß den Weg also zweimal gegangen sein, hin und her, um die Dialektizität der Wahrheit, die Einheit von Theorie und Praxis in der Praxis zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/Fundus&quot;&gt;Fundus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-05T08:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2577899/">
    <title>Liebe in Zeiten des Neoliberalismus</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2577899/</link>
    <description>&lt;i&gt; »Das Private ist politisch!« das meinen viele zu wissen. Dass aber vor allem auch das Politische privat ist, wird immer leicht vergessen. &lt;br /&gt;
Der Vorsitzende der Marx-Engels-Stiftung, Werner Seppmann, zeigt in seinem &quot;junge Welt&quot;-Artikel diesen Zusammenhang auf. Er stellt den Doppelcharakter »romantischer Liebe« in Klassengesellschaften dar: Einerseits »Flucht aus dem Alltag«, also regressive Widerspruchsverarbeitung, aber andererseits auch die »subversive Kraft«, die in dem ungebrochenen Bedürfnis nach Selbstentfaltung und Selbstbefreiung zum Ausdruck kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Werner Seppmann, in: junge Welt vom 24.08.06&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

&lt;b&gt;Über das Streben nach erfüllter Zweisamkeit unter den Bedingungen eines entfesselten Marktes&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich widerspricht es den im Trend liegenden »individualisierten« Existenzbedingungen, daß traditionelle Vorstellungen über lebenspartnerschaftliche Gemeinsamkeiten sich eines wachsenden Zuspruchs erfreuen. Nicht nur Liebe und romantisch verklärte Treuevorstellungen, sondern auch Ehe und Familie behaupten einen hohen und nicht zuletzt bei Jugendlichen (wie die Shell-Jugendstudien der letzten Jahre für die Bundesrepublik belegt haben) sogar steigenden Stellenwert. Diese Wertschätzung einer vertrauensvollen Zweisamkeit korrespondiert aber nicht unbedingt mit der Alltagspraxis. Denn das partnerschaftliche Zusammenleben ist, wie nicht nur die steigenden Scheidungsraten dokumentieren, offensichtlich schwieriger geworden. Standen in der Bundesrepublik 1970 noch 575000 Eheschließungen einer Zahl von 104000 Scheidungen gegenüber, so ließen sich 2003 383000 Paare trauen, vollzogen aber auch 214000 die amtliche Trennung. Diese (in allen kapitalistischen Industrieländern ähnlich verlaufende) Entwicklung könnte mit einer gewissen Genugtuung als der Schwanengesang einer historisch überholten Institutionalisierung des Zusammenlebens verstanden werden. Jedoch ist bei einer Bewertung dieser Entwicklung Vorsicht angebracht, denn es befindet sich nicht nur die Ehe in der Krise. Auch die Zahl der Alleinerziehenden hat zugenommen, weil deren Partnerschaften auch ohne Trauschein gescheitert sind: Von den unverheirateten Paaren beschlossen 2003 sogar mehr als 400000 eigene Wege zu gehen (alle Zahlen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pluralisierte Lebensstile?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
In beiden Konstellationen, dem staatlich sanktionierten wie auch dem »informellen« Zusammenleben, ist offensichtlich die Leidensbereitschaft und Zumutbarkeitsschwelle gesunken. Vor allen Dingen bei Frauen ist die Bereitschaft gewachsen, wieder eigenständige Lebenswege zu gehen, wenn ihnen ein weiteres Zusammenleben sinnlos erscheint. Doch ist diese Form lebenspraktischer »Selbstbestimmung« oft mit viel Leid und Verzweiflung für die sich trennenden Partner, aber auch ihrer Kinder verbunden, so daß es leichtfertig wäre, sie mit den medienwirksamen Formeln einer individualisierungstheoretischen Sozialmythologie zu belegen, die auch noch in dem Scheitern von Lebensentwürfen und den damit sehr oft verbundenen Weg in die Zonen der sozialen Gefährdung eine »Pluralisierung der Lebensstile« erkennen will. 
&lt;br /&gt;
Stillschweigend wird bei dieser Begriffsfassade vorausgesetzt, daß es sich bei der Wahl der Lebensstilmuster grundsätzlich um autonome, von den strukturellen Existenzvoraussetzungen weitgehend unabhängige Entscheidungen handelt. Das mag bei studentischen Wohngemeinschaften und bei einer kleinen Zahl beruflich qualifizierter und gut verdienender Singles gelten. Jedoch auch bei ihnen ist eine so leichthändige Zurechnung nicht weniger problematisch, als bei den meisten alleinerziehenden Vätern und Müttern oder den »Wochenendpartnerschaften«. Viele dieser »pluralisierten« Lebensformen können nur durch interpretatorische Willkür als Ausdruck einer sozial voraussetzungslosen Gestaltungskompetenz begriffen werden: Man muß wohl schon deutscher Soziologieprofessor sein, um angesichts zunehmender ökonomischer Zwänge, sozialer Destruktionstendenzen und des allgemein verbreiteten Gefühls der Hilflosigkeit (»Man kann ja doch nichts machen!«) so unreflektiert wie Karl Ott0 Hondrich von einer »Welle hin zur Freiheit« zu reden, die es nicht nur als »politische und ökonomische Freiheit«, sondern auch bei der Partnerschafts- und Lebensstilwahl gebe. 
&lt;br /&gt;
Diese Sicht hat mit der gesellschaftlichen Realität wenig zu tun. Sozialforschungen, die überhaupt noch solchen Fragen nachgehen, zeigen ein Paarungsverhalten, daß die Klassen- und Schichtgrenzen nur selten überschreitet. Statt Ausdruck einer grenzenlosen Gestaltungsfreiheit zu sein, erweist sich Partnerwahl als klassengesellschaftlicher Reproduktionsmechanismus. Soziale »Grenzen« werden bestenfalls bei der Verbindung mit einem Partner aus dem nächsthöheren oder nächstniedrigeren Sozialsegment »überschritten«. 
&lt;br /&gt;
Auch wenn die »Freiheiten« individualisierter Lebensverhältnisse sich in Grenzen halten, hat eine Transformation traditioneller Lebensformen stattgefunden, hat es auch positive Veränderungen gegeben, die nicht geringzuschätzen sind: Heute wird ein Zusammenleben ohne Trauschein gesellschaftlich kaum mehr geächtet und können (zumindest in den Städten Mitteleuropas) auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit stillschweigender Akzeptanz rechnen. Fragwürdige »Normalitäts«vorstellungen erodieren  und erleben ironischerweise ihre Wiederauferstehung in Versuchen (wie teilweise innerhalb des Feminismus), die eigenen sexuellen Präferenzen zu privilegieren. Dabei kann es dann passieren, daß die Verabsolutierung des eigenen Horizonts zu einer neuen Spießigkeit und einer demonstrativen Lustfeindlichkeit gerinnt. 
&lt;br /&gt;
Auch wenn die soziokulturellen Veränderungen eine Erweiterung individueller Gestaltungsoptionen darstellen, kann daraus jedoch nicht auf die Abwesenheit soziostruktureller Zwänge geschlossen werden. Denn das lebenspraktische Gesicht von »Individualisierung« ist Vereinzelung und Isolation. Ernsthaft kann nicht davon die Rede sein, daß die in Pflegeinstitutionen abgeschobenen alten Menschen oder alleinstehenden Frauen, die mit ihren Kindern einen trunksüchtigen und gewalttätigen Mann verlassen und zukünftig von sozialen Unterstützungsleistungen abhängig sind, ihren »Lebensstil pluralisieren« würden. Ebensowenig kann angenommen werden, daß die Lebensverhältnisse für jene fünf Millionen Kinder und Erwachsenen in einem positiven Sinne »vielgestaltiger« geworden sind, die innerhalb eines Jahrzehnts in der Bundesrepublik von Scheidungsverfahren betroffen waren und deren Lebenssituation sich deshalb einschneidend (und selten nur vorteilhaft) verändert hat.&lt;br /&gt;
»Dereguliertes« Leben
&lt;br /&gt;
Sozialanalytisch seriös ist die Beschäftigung mit den Veränderungen und Aufsplitterungen der Organisationsmuster des privaten Lebens nicht von der Frage zu trennen, weshalb die Wünsche nach einem gemeinsamen Leben so oft scheitern, Liebe und Zuneigung immer seltener in der rauen Alltagswirklichkeit Bestand haben. Es müßte die Dramatik thematisiert werden, mit der sich die Lebens- und Arbeitsverhältnisse in den letzten beiden Jahrzehnten verändert haben; es müßte zur Sprache kommen, daß durch die Radikalisierung der Kapitalverwertungsstrategien sich soziale Unsicherheit und ein zunehmender Bewährungsdruck verallgemeinert haben und immer stärker in die Privatsphäre hineinwirken. Auf der Basis von Zeitverträgen läßt sich kein Leben planen. Weil partnerschaftliche Lebensweisen ein Mindestmaß zusammenhängender und verläßlicher Zeitstrukturen zur Voraussetzung haben, ist den entgrenzten Ansprüchen im Arbeitsalltag oft nur durch die »individualisierte« Gestaltung der privaten Lebensverhältnisse zu entsprechen. 
&lt;br /&gt;
Es bleibt für das Zusammenleben auch nicht ohne Konsequenzen, daß immer mehr Existenzen unter dem Vorbehalt des Scheiterns stehen, weil die berufliche Integration in jungen Jahren sich immer schwieriger gestaltet und Arbeitslosigkeit sowie berufliche Dequalifizierungen fast jeden treffen können. Auch müssen immer größere Anstrengungen unternommen werden, um den sozialen Status zu sichern: »Während noch vor fünfzehn Jahren eine Mittelschichtsfamilie 50 Stunden in der Woche arbeiten mußte, um ihren Lebensstandard gesichert zu sehen, muß sie jetzt über 100 Stunden arbeiten, um dasselbe Niveau zu erreichen, und zwar in fragmentarisierten, flexiblen Arbeitszeiten, so daß sich allmählich die Substanzstruktur der Familie aufzulösen beginnt.« (O. Negt) Der »flexible Mensch« entwurzelt (R. Sennet), denn soziale Bindungen stehen einer ökonomischen Selbstverwertung im Wege, die allseitige Verfügbarkeit, grenzenlosen Zeiteinsatz und geographische Mobilität verlangt.
&lt;br /&gt;
Mit der Beschleunigung der ökonomischen Reproduktionsgeschwindigkeit haben sich neue Anforderungen an die psychosoziale Reaktionsfähigkeit der Menschen entwickelt, die wiederum auf die zwischenmenschlichen Verhaltensweisen zurückwirken; tendenziell gleichen sich die alltäglichen Sozialstandards den Reaktionsmustern im Wirtschaftsleben an. Die Kurzfristigkeit der Perspektiven in der Arbeitswelt prägen zunehmend eine Haltung der Unverbindlichkeit im Privaten. Die im Berufsleben aufgezwungenen egoistischen bis asozialen Durchsetzungsstrategien äußern sich im privaten Leben in einem berechnenden Verhältnis zum Mitmenschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Liebe als Utopie&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Angesichts zunehmender Beziehungskatastrophen mutet die ungebrochene Option für die Liebe deplaziert an. Doch gerade weil das herrschende Konkurrenzklima und die beruflichen Anforderungsprofile der vertraulichen Zuneigung und dem Streben nach Gemeinsamkeit wenig förderlich sind, verstärkt sich das Verlangen nach ihnen. Auf die sozialen und emotionalen Defiziterfahrungen reagieren die Menschen mit überspannten Glückserwartungen mit der Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit. Das Verlangen nach verläßlichen Partnerschaften hat sich bei jungen Menschen als Ersatz für die erodierten Gesellschaftsutopien etabliert. Obwohl selbst der illusorische Schleier eines bürgerlichen Familienidylls zerrissen ist, hat er seine Funktion als Orientierungsmuster nicht eingebüßt: Ein »Bedürfnis nach Verläßlichkeit und Heimat geht in die Utopie der Familie ein, obwohl jedermann die Erosion der bürgerlichen Familienstrukturen mit Händen greifbar vor sich hat.« (O. Negt) 
&lt;br /&gt;
Die »romantische Liebe« war von Beginn an ein Krisensymptom: Sie wurde im ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts (in literarischen Dokumenten) zu einer pathetischen Lebensäußerung stilisiert, nachdem die kapitalistische Rationalität in immer weitere Lebensbereiche eingebrochen war. Daraus, daß in einer bis dahin nicht gekannten Weise künstlerisch von der Liebe die Rede war, wurde später fälschlich geschlossen, daß ein sensibler Umgang der Geschlechter ein neuzeitliches Phänomen sei. Es wurde stillschweigend vorausgesetzt, daß das damalige Zeitalter die »romantische Liebe« erst »erfunden« habe. Tatsächlich gehört sie, wie die einschlägigen ethnologischen Studien dokumentieren, zum Grundvermögen des vergesellschafteten Menschen. Wie wäre auch sonst die thematische Konstanz des Liebesthemas in der Literatur aller Zeiten, ihre Idealisierung im Gilgamesch-Epos, der »Odyssee« Homers, im »Hohelied Salomons«, den Gedichten Walther von der Vogelweides oder die Tragik in »Romeo und Julia« zu erklären. Auch zum Zeitpunkt der politischen Etablierung der bürgerlichen Verhältnisse wurde dem zwischengeschlechtlichen Verhalten eine besondere Aufmerksamkeit erst in dem Moment zuteil, als es durch die sich ausbreitende Warenwirtschaft und der damit verbundenen Anonymisierung der Lebensverhältnisse bedroht wurde und tendenziell die »menschliche Würde [sich] in den Tauschwert aufgelöst« hatte (»Kommunistisches Manifest«: MEW 4, S. 465). 
&lt;br /&gt;
Die mit Weltfluchttendenzen verbundenen Liebesvorstellungen waren damals Ausdruck des Gefühls eines Verlustes  und dürfte es heute immer noch sein, weil auch die Liebe in den Sog der gesellschaftlichen Fragmentarisierungstendenzen, der Gefährdung sozialer Schutzräume und einer »Individualisierung« im Sinne von Vereinzelung geraten ist. Das Liebenwollen und das Liebenkönnen, der Wunsch nach Zweisamkeit und die Lebenspraxis in den neoliberalistischen Zeiten haben sich auseinanderentwickelt.
&lt;br /&gt;
Nicht selten ist das Bemühen, den Verlust in einen Gewinn umzuinterpretieren. Mit Hilfe ideologischer Rationalisierungsformeln wird versucht, die individuellen Reaktionen auf die Fragmentarisierung der Existenzbedingungen als Ausdruck eines selbstbestimmten Lebensentwurfs erscheinen zu lassen. Jedoch ist es fraglich, ob besonders viele Menschen ohne den marktvermittelten Anpassungszwang bereit wären, ihr Leben als ein Provisorium einzurichten und sich der latenten Gefahr sozialer Isolierung auszuliefern. Die »freiwillige« Wahl dieser Existenzformen entlarvt sich bei genauerer Betrachtung als Konsequenz beruflicher Zwänge oder allgemeiner Lebensumstände (die meisten »Singles« sind ältere Menschen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;»Individualisiertes« Elend&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Die Tendenzen zur Vereinzelung und sozialen Beziehungslosigkeit, auch zur sozialdarwinistischen Verachtung der Mitmenschen und zur Entwicklung von Selbsthaßsyndromen, sind Spiegelbild eines Lebens im Zeichen steter Unsicherheit und eines permanenten Bewährungsdrucks. Um in der Risikogesellschaft zu bestehen, müssen die Menschen die Disziplin und Zweckrationalität verinnerlichen, sie zu Maximen ihres Lebens machen: Leistung und Erfolg werden zu Imperativen allen Denkens und Handelns. Um sozial nicht zu unterliegen, müssen die Menschen ein zwanghaftes Verhältnis zu sich selbst einnehmen und bereit sein, Tag für Tag ein Stück der eigenen Emotionalität zu Markte zu tragen und ihre soziale Sensibilität zu beschädigen. 
&lt;br /&gt;
Besonders durch einen Blick auf die Geschlechterverhältnisse wird das ganze gesellschaftlich produzierte psychische Elend sichtbar: Nicht nur in den literarischen Zustandsbeschreibungen wird das Sexualleben als emotionale Wüste geschildert. Die herrschende Trostlosigkeit und die Intensität der Selbstentfremdung wird von vielen sexualwissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt, die eine Tendenz zur Anonymisierung, Beziehungsarmut und emotionalen Kälte beschreiben. Mit dem Fernsehen, dem Telefon und dem Computer wird die Beziehungslosigkeit überspielt: Eros verschwindet tendenziell in den Maschinen. Triebvitalität wird ins Virtuelle übertragen, zwischenmenschliche Vereinigungsbedürfnisse auf Ersatzhandlungen reduziert. 
&lt;br /&gt;
Auch das Versprechen einer »sexuellen Revolution« ist von der bürgerlichen Gesellschaft nicht eingelöst worden. »Alle großen Untersuchungen des Sexualverhaltens  wirklich ausnahmslos alle, von Helsinki bis San Francisco  zeigen, daß weite Teile der heterosexuellen Welt zunehmend sexuell sehr inaktiv sind, während gleichzeitig auf Bildschirmen und Plakatwänden hitzig weitergemacht wird.« (M. Lau) Wenn aktuelle Erhebungswerte zutreffen, haben 35jährige Singles eine geringere Koitusrate als eine verheiratete 60jährige Hausfrau. Neueste Untersuchungsergebnisse lassen selbst daran zweifeln, ob zwischen den Jugendlichen der sexuelle Umgang unkomplizierter geworden ist, als es vor drei Jahrzehnten der Fall war. Sie wissen mehr über sexuelle Techniken, ohne aber daß von Aufklärung gesprochen werden kann, die ein erweitertes Maß an Selbstbestimmung ermöglichte. 
&lt;br /&gt;
Der Sexualforscher Volkmar Sigusch zeichnet die Welt der gegenwärtigen Sexualbeziehungen mit ihrem Egoismus und Dispersionen, ihren bizarren Ersatzhandlungen und narzißtischen Inszenierungspraktiken, ihrem kalten Selbstbefriedigungsdrang (der Kinderprostitution, Sextourismus und Gewaltpornographie mit einschließt) und ihrer ästhetisierten Lustlosigkeit als ein Horrorgemälde in der Tradition Hieronymus Boschs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Selbsterfüllung und Solidarität&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Doch auch die gescheiterte Liebe und das verfehlte Streben nach erotischer Erfüllung sind Ausdruck einer im Kern unkontrollierbaren und individuelle Selbstentfaltung reklamierenden Subjektivität. Das Bedürfnis nach Zuneigung, Liebe und Gemeinsamkeit kann immer wieder fehlgeleitet und enttäuscht, nicht aber ausgelöscht werden. Es besitzt eine subversive Kraft, weil sie das Streben nach einem erfüllten Leben durch das Verhältnis zu anderen thematisiert und daran erinnert, daß das Ich ohne das Du nicht existieren kann. 
&lt;br /&gt;
Der Widerspruch zwischen dem Streben nach erfüllter Zweisamkeit und einer entfremdeten Alltagspraxis verweist zwangsläufig darauf, daß eine gelungene Lebensgestaltung zu den objektiven Existenzbedingungen vermittelt ist. Solange durch die sozialen Strukturbedingungen ein erfülltes Leben eher behindert denn gefördert wird, verweist die Utopie der Liebe auf die konkrete Utopie einer solidarischen Gesellschaft: »Setze den Menschen als Menschen und sein Verhältnis zur Welt als ein menschliches voraus, so kannst du Liebe nur gegen Liebe austauschen, Vertrauen nur gegen Vertrauen.« (Karl Marx: MEW 40, S. 567) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/Fundus&quot;&gt;Fundus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-25T08:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2572094/">
    <title>compay: Ein Kleinbürger auf Abwegen</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2572094/</link>
    <description>&lt;i&gt;»kunst kann nichts. kunst hat keine mitteilung, nichts hat mitteilung, es gibt keine mitteilung. [...] die welt ist die erklärung der welt. die tat aber ist nur durch die tat mitteilbar. den verlorenen müssen wir im modder versinken lassen.« (Ronald M. Schernikau)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... ein Kieler in Marburg.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; 
compay ist 1981 geboren und in einem Touristenkaff bei Kiel (Norddeutschland) aufgewachsen. 2003 hat es ihn nach Marburg gezogen, wo er seither »wissenschaftliche Politik« studiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... ein Anti-Marburger in Marburg.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
In Marburg gefällt es ihm aber nicht. Er will hier schon lange weg, findet aber einfach keine Alternative. Das macht ihn traurig, manchmal. Aber er hat sich dran gewöhnt, sich abgefunden und hat auch manchmal Spaß hier, manchmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... ein  Krieger im Kampf gegen die postmoderne Beliebigkeit.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Was compay an Marburg nicht mag, ist, dass die Linke hier nicht links ist, sondern postmodern, also rechts. compay mag die Postmoderne nicht. Sie ist die selbstbewußte Unmündigkeit, die radikale Ablehnung der Erkennbarkeit der Welt und die Verneinung jeglicher emanzipatorischer Handlungsmöglichkeiten. Kurz: die selbstverschuldete Selbstunterdrückung, die Anti-Aufklärung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... ein Weltverbesserwisserer.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Er ist der Meinung, dass man die Welt erkennen kann und dass es eine Wahrheit gibt. Auch wenn er sie selbst nicht immer kennt, so weiß er doch wie er sich ihr annähern kann: »The proof of the pudding is in the eating. In dem Augenblick, wo wir diese Dinge, je nach den Eigenschaften, die wir in ihnen wahrnehmen, zu unserm eignen Gebrauch anwenden, in demselben Augenblick unterwerfen wir unsre Sinneswahrnehmungen einer unfehlbaren Probe auf ihre Richtigkeit oder Unrichtigkeit« (Friedrich Engels in: Einleitung zur englischen Ausgabe von »Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft«).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... ein Kommunist.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Seit er 19 Jahre alt ist, hat er angefangen, die Welt nicht mehr nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern: Zunächst - wie so viele - in einer ultraradikalen Kleingruppe, später bei attac und in der Friedensbewegung und endlich, seit 2002, in dem, was man früher mal die &quot;organisierte Arbeiterbewegung&quot; genannt hat, in der er, bis heute, am linken Rande, leidenschaftlich aktiv ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... ein Opfer der Maßlosigkeit.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
compay mag die (Selbst-)Beschränkung nicht. Er will keine Krümel, er will den ganzen Kuchen. Und: Er will Dich - in deiner maßlosen Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... ein Schiff, auf der Suche nach einem Hafen.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wie so viele Menschen, sucht auch compay den Hafen des Glücks, in der kapitalistischen Hölle. Er will kein Schiff mehr, sondern er will Hafen sein. Er weiß um die damit verbundenen Chancen, aber noch besser um die Illusionen und Gefahren. In dem Aushalten dieses Widerspruchs sieht er dennoch eine großartige Entwicklungsperspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... ein Liedermacher.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; 
Mit 16 hat er angefangen Musik zu machen, u.a. in einer Punkrock- und Hardcoreband und später noch in einer Popband. Heute nur noch als einsamer Liedermacher.&lt;br /&gt;
Politische Theorie und Praxis bestimmen aber den wesentlichen Teil seines Lebens, weswegen das Songschreiben immer nur ein nebensächliches Hobby geblieben ist - und wohl auch bleiben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... ein Kleinbürger auf Abwegen - zwischen Herz- und Weltschmerz.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
compay ist kein Musiker im eigentlichen Sinne (er kann noch nicht einmal Noten lesen!). Bei ihm stehen die Texte im Vordergrund. Politische Parolendrescherei lehnt er allerdings ab, vielmehr will er mit seinen Texten das Publikum dort abholen, wo es steht: in persönlicher Perspektiv- und Orientierungslosigkeit, sozialer Unsicherheit oder in der Beziehungskrise.&lt;br /&gt;
Ihm ist es ein Anliegen mit seinen Songs eingreifendes Denken zu vermitteln und euch zum Tanzen zu bringen in dem er euch eure eigene Melodie vorsingt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... ein Künstler.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wer Kunst macht, ist noch lange kein Künstler. Mit Peter Hacks begreift compay »linke Kunst«, als eine, die die Wirklichkeit nachahmt, »besonders in Hinsicht des Zeitbegriffs und des Bestehens ursächlicher Zusammenhänge in der Gesellschaft«. Und weiter: »Sie zeichnet sich aus durch Wahrheit, Schönheit und Tugend. Sie erfreut sich des Zulaufs der werktätigen Massen.« Dies gilt ihm als Anspruch an sich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;... nur die Gesamtheit seiner gesellschaftlichen Verhältnisse.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; 
Wie jeder andere Mensch auch, steht compay in keinem ihm äußerlichen Verhältnis zur Welt, sondern ist zugleich Produkt und Produzent der gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen er sein Dasein (zwischen Eingreifen und Einfinden) fristet. Diese Verhältnisse sind geprägt von Widersprüchen, vor allem von dem Widerspruch zwischen Produktivkraftentwicklung und den Verhältnissen in denen die Menschen produzieren, deren Kern die Eigentumsverhältnisse sind.&lt;br /&gt;
compay will diese Widersprüche aufzeigen und sie zuspitzen, um die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen.&lt;br /&gt; 
Das kann er aber weder alleine noch nur mittels seiner Musik, sondern einzig durch eine kollektive politische Praxis:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wer die Welt verändern will, muß sie erkennen.&lt;br /&gt;
Wer sich befreien will, braucht Genossen.&lt;br /&gt;
Wer Kraft entfalten will, muß sich organisieren.&lt;br /&gt;
Wer ein freies, menschliches Leben erringen,&lt;br /&gt;
die Zukunft gewinnen will, muß kämpfen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/About&quot;&gt;About&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-24T07:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2571942/">
    <title>Studiengebühren und Ausbildungsplatzmangel:</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2571942/</link>
    <description>&lt;b&gt; &lt;i&gt; Zwei Seiten einer Medaille&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Thomas Lühr&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;in: &lt;a href=&quot;http://marxblaetter.placerouge.org/&quot;&gt;Marxistische Blätter&lt;/a&gt;, 4-06, August 2006. Leicht zensiert auch in der Marburger &lt;a href=&quot;http://www.asta-marburg.de/modules.php?op=modload&amp;name=PagEd&amp;file=index&amp;topic_id=9&amp;page_id=1076#section8/&quot;&gt;AStA:Zeitung&lt;/a&gt;, Ausgabe Juli 2006.&lt;/b&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Deutschland macht dumm, vor allem MigrantInnen und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien. Das ist uns spätestens seit der PISA-Studie bekannt. Verschärfte Selektion ist das Merkmal der aktuellen Bildungspolitik und gleichzeitig Ausdruck ihres Klassencharakters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Hohe Bildung für die Elite&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Besonders deutlich wird dies bei der jetzt überall forcierten Einführung von Studiengebühren: Wer künftig vom Studium abgehalten werden soll, wird mehr als offensichtlich und erregt zu Recht Empörung und massiven Protest. Die deutsche Elite, die sich schon seit Generationen überwiegend aus sich selbst rekrutiert,  80% aller Manager kommen aus Elite-Familien, die nur 3% der Gesellschaft ausmachen  will auch weiterhin unter sich bleiben. Der Pöbel soll gehen. Und wohin?&lt;br /&gt; 
Darauf hat z.B. der hessische DGB in einer Presseerklärung hingewiesen: Die, durch Studiengebühren erzeugte, Ausgrenzung von der Hochschule führt zu einer weiteren Verschärfung der Konkurrenz auf dem Ausbildungsmarkt.&lt;br /&gt; 
Schon jetzt fehlen bundesweit rechnerisch 275.000 Ausbildungsplätze. Künftig wird sich der Anteil der Jugendlichen, die keinen Ausbildungsplatz bekommen und denen ein elternunabhängiges Leben verwehrt wird weiter erhöhen. Durch 1-Euro-Zwangsarbeit und so genanntes Arbeitslosengeld II werden sie auf den für sie vorgesehenen Platz in der Klassengesellschaft verwiesen: ins Abseits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Dequalifizierung für die Massen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Der Mangel an Ausbildungsplätzen ist dabei ganz im Interesse der Unternehmer. Durch die verschärfte Konkurrenz um freie Ausbildungsplätze können sie  nahezu ohne Gegenwehr  die Vergütung und die Qualität der Ausbildung weiter herunterschrauben: Ausbeutung ist angesagt, nicht Ausbildung.&lt;br /&gt;
Beispiele dafür sind die von der hessischen Industrie- und Handelskammer vorgestellten neuen Servicejobs wie z.B. Fachkraft für Umzugsservice oder die bereits an vielen Schulen eingeführten kontinuierlichen Praxistage. Die unbezahlten Praktika (einen Tag in der Woche und auf Kosten der Unterrichtszeit) und praktisch orientierten Ausbildungsberufe zeichnen sich durch ein Einsparen von Theorie aus. Es besteht gar nicht mehr der Anspruch Jugendlichen den Zugang zu einer qualifizierten betrieblichen Ausbildung zu öffnen. Aber ohne eine hochwertige Ausbildung sind später die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für die BewerberInnen noch schlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Jugend ohne Zukunft&lt;/b&gt;&lt;br /&gt; 
Damit wird systematisch eine große Masse von Jugendlichen geschaffen,  deren Berufskarrieren sich durch unsichere Beschäftigungsverhältnisse, durch unqualifizierte Tätigkeiten und niedrige Löhne auszeichnen.&lt;br /&gt;
Diese disponible Masse von jungen, gering qualifizierten Arbeitskräften dient ganz den Verwertungsbedingungen des Kapitals. Sie ist die Kehrseite der Weiterentwicklung der Produktivkräfte bei gleichzeitiger Verlängerung der Arbeitszeit. Zwar wird auch künftig hoch qualifiziertes Fachpersonal benötigt werden  ihnen werden vielleicht noch Zugeständnisse bei Entlohnung und Arbeitsplatzsicherheit gemacht  doch tendenziell werden immer weniger Menschen für den Produktionsprozess nachgefragt. Diese relative Überbevölkerung wird als industrielle Reservearmee (Marx) je nach Bedarf und Auftragslage in den Produktionsprozess ein- und ausgegliedert.&lt;br /&gt;
Somit entsprechen Studiengebühren und Ausbildungsplatzmangel den Anforderungen der sich wandelnden Produktionskonzepte und Arbeitskräfterekrutierung im hoch entwickelten Kapitalismus: dem Bedarf an wenigen hoch und vielen gering qualifizierten Arbeitskräften zur Verschärfung der Ausbeutung und Maximierung des Profits. Dagegen hilft nur eins: Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Nur Solidarität macht stark&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Für die Perspektive der Gegenwehr ist es wichtig diese Zusammenhänge zu verstehen. Unser aller Zukunft steht auf dem Spiel! Egal ob Studiengebühren, Verschlechterung der Lernbedingungen in der Schule oder Ausbildungsplatzmangel: Alle diese Erscheinungen sind keine Sachzwänge, sondern Ausdruck einer klassenbewussten Politik. Sie dienen den Interessen des Kapitals und stehen den Interessen der Jugend (und schließlich auch aller ArbeitnehmerInnen) diametral gegenüber.&lt;br /&gt; 
In Frankreich fangen die Menschen bereits an dies zu verstehen. Und sie haben mit der Abwehr der Verschlechterung des Kündigungsschutzes für BerufsanfängerInnen gezeigt, dass Erfolge möglich sind  wenn wir jeden einzelnen Angriff als Angriff auf uns alle verstehen und gemeinsam bekämpfen.&lt;br /&gt; 
So ist der Kampf gegen Studiengebühren eben auch ein Beitrag zur Milderung der Konkurrenz um Ausbildungsplätze.  Übrigens würden umgekehrt auch Studiengebühren einen Teil ihrer Funktionalität verlieren, wenn ein wirkliches Recht auf Ausbildung durchgesetzt würde.</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/Aufs%C3%A4tze&quot;&gt;Aufsätze&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
    <dc:date>2006-08-24T06:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2345319/">
    <title>Demo [Einheitsfront, Baby!]</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2345319/</link>
    <description>&lt;i&gt;Aufgenommen am 11.07.06 in Marburg, Marbacher Weg. Abgemischt von Dominik L. am 13.07.06. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;cover&quot; height=&quot;299&quot; alt=&quot;cover&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/compay/images/efb.gif&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;MP3-Download:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Mit rechter Maustaste anklicken und dann &quot;Speichern unter&quot; oder ähnliches...&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.marburger-echo.de/sdaj/compay/Einheitsfront/hippikacke.mp3&quot;&gt;01. hippiekacke united [3:28 min; 4.70 MB]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.marburger-echo.de/sdaj/compay/Einheitsfront/keinen_mensch_cent.mp3&quot;&gt;02. keinen mensch &amp; keinen cent [3:55 min; 5.40 MB]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.marburger-echo.de/sdaj/compay/Einheitsfront/masslosen_freiheit.mp3&quot;&gt;03. ich aber will dich in deiner maßlosen freiheit [4:29 min; 6.18 MB]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.marburger-echo.de/sdaj/compay/Einheitsfront/niemand_schafft.mp3&quot;&gt;04. niemand schafft das allein [4:06 min; 5.64 MB]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.marburger-echo.de/sdaj/compay/Einheitsfront/bis_jetzt_geht.mp3&quot;&gt;05. bis jetzt geht alles gut [5:05 min; 6.99 MB]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.marburger-echo.de/sdaj/compay/Einheitsfront/sehnsucht_kruemel_frust.mp3&quot;&gt;06. die sehnsucht, die krümel &amp; der frust [3:22 min; 4.65 MB]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.marburger-echo.de/sdaj/compay/Einheitsfront/brief_marburg.mp3&quot;&gt;07. brief aus marburg [4:55 min; 6.77 MB]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://www.marburger-echo.de/sdaj/compay/Einheitsfront/alles_geht.mp3&quot;&gt;08. alles geht vorbei [4:52 min; 6.70 MB]&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Cover-Download:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.marburger-echo.de/sdaj/compay/Einheitsfront/efb_ansch.pdf&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; als PDF. Ausdrucken und selber basteln (Dank an bäckerbursche).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Info:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Was lange wird wird endlich viel besser. &lt;br /&gt;
Lang hat&apos;s gedauert, aber jetzt hab ich endlich ein Demo in einer vorzeigbaren Qualität. Zu verdanken hab ich das Dominik, der mir nicht nur sein Zimmer, seine Gitarre und sein Equipement zur Verfügung gestellt hat, sondern auch noch seine fachliche Kompetenz und Arbeitskraft. Vielen Dank noch mal!&lt;br /&gt;
Und so kam es, dass nach all der verumständlichen Umständlichkeit doch nur ein paar Bier, eine laue Sommernacht, ein WG-Zimmer um die Ecke, ein Mikro, Computer und etwas Technikgedöns nötig waren, um ein paar Songs aufzunehmen, mit denen ich jetzt vorstellig werden kann. Oder was denkt ihr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/stories/2959572/&quot;&gt; Rezension&lt;/a&gt; (Dank an Hell G.)&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/mp3&quot;&gt;mp3&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-13T23:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2343075/">
    <title>Lied vom Nebenwiderspruch</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2343075/</link>
    <description>© compay, Juli 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Und du? Was hat man dir getan?&lt;br /&gt;
Sag mir, warum treff ich dich hier?&lt;br /&gt;
Hat man dir was weggenommen&lt;br /&gt;
oder hat man dir was implantiert?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzähl mir wer hat dich im Stich gelassen?&lt;br /&gt;
Wer hat dir so weh getan?&lt;br /&gt;
Was hätte so schon seien können?&lt;br /&gt;
Und warum ist diese Chance vertan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Diese Welt ist nicht so, wie sie ist, weil sie gegen dich ist.&lt;br /&gt;
Vielmehr ist diese Welt gegen dich, weil sie so ist, wie sie ist.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;i&gt; (frei nach Ronald M. Schernikau)&lt;/i&gt;&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, zum Schluss verrat mir noch eins:&lt;br /&gt;
Warum gerade du?&lt;br /&gt;
Ich meine: Was hast du gemacht, &lt;br /&gt;
dass du dich so bestrafst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist es, wofür es sich lohnt &lt;br /&gt;
sich so zu verabschieden?&lt;br /&gt;
Welcher Kick ist es wert,&lt;br /&gt;
dass du dir deine eigene Welt konstruierst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Diese Welt ist nicht so, wie sie ist, weil sie gegen dich ist.&lt;br /&gt;
Vielmehr ist diese Welt gegen dich, weil sie so ist, wie sie ist.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/Lyrics&quot;&gt;Lyrics&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-13T14:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2302627/">
    <title>Marxismus Emeritus</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2302627/</link>
    <description>&lt;i&gt; Bei meinen Recherchen zu einem Referat habe ich zufällig folgenden Artikel von Georg Fülberth gefunden, den ich sehr wertvoll finde. Er hat das sich bereits 1999 ankündigende Ausscheiden des Marxismus aus den bundesdeutschen Hochschulen zum Gegenstand  und begrüßt dies in letzter Instanz. &lt;br /&gt;
Eine Einschätzung, die ich persönlich  mehr und mehr im Laufe meines Studiums der Politik&quot;wissenschaften&quot; in Marburg  zu verstehen beginne. Von daher sei dieser Artikel all denjenigen empfohlen, die ernsthaft überlegen noch irgendwo in der BRD ein gesellschaftswissenschaftliches Studium zu beginnen. Nur damit es später nicht heißt: &quot;Ich hatte ja keine Ahnung!&quot; &lt;br /&gt;
Aber auch diejenigen, die sich  wie ich  noch durch ein solches Unterfangen kämpfen oder es gerade abgeschlossen haben und an sich selbst den Anspruch haben &quot;MarxistIn&quot; zu sein (eine Selbstbezeichnung, die seit dem Verschwinden des Marxismus aus den Hochschulen immer mehr den Charakter eines selbstverliehen Ordens unter linken AkademikerInnen bekommt  allerdings völlig losgelöst von einer weltanschaulichen Konsequenz und Kohärenz. Da ist mir die Beschimpfung doch lieber gewesen! Aber egal.) sollten diese Anregung nutzen ihr eigenes Wirken kritisch zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
In diesem Sinne: Viel Spaß beim lesen  und gute Besserung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
© Georg Fülberth, in: Die Zeit 30/1999&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Vertreter des Historischen Materialismus an den deutschen Universitäten gehen in Rente. Eine Bilanz&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die anrollende Pensionierungswelle an den Hochschulen wird auch eine ganze Alterskohorte von marxistischen Professoren hinausspülen. Die Frage lautet, was sie in der Zwischenzeit getrieben haben und wem - außer ihnen selbst - ihr Aufenthalt an der Universität genützt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass Marxisten im Lehrkörper zumindest höherer staatlicher Anstalten nichts zu suchen hatten, war seit Bismarcks Zeiten nicht nur die Auffassung der Obrigkeit, sondern im Grunde auch der Revolutionäre selbst: Die Universität war eine Einrichtung des gegnerischen Klassenstaats, die eigenen Leute - etwa der Historiker Franz Mehring - schrieben in der sozialistischen Presse und lehrten an der Parteischule. Falls in der Weimarer Republik doch einmal ein Marxist Professor wurde - zum Beispiel der Jurist Karl Korsch in Jena -, blieb dies eine Episode. In der faschistischen Zeit sodann waren die deutschen Universitäten marxistenfrei. Ab 1945 war dies in den Westzonen und der Bundesrepublik zunächst kaum anders. Marxisten, die dort auf Lehrstühle gelangten, waren Ehemalige. Wolfgang Abendroth in Marburg ist die einzige Ausnahme gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugleich regte das aus der Emigration nach Frankfurt/Main zurückgekehrte Institut für Sozialforschung unter der Leitung von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno eine nicht nur marxologische Aktualisierung dialektischen Denkens an - der Spiegel fand das lustig und spöttelte über das &quot;Café Marx&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sich diesem Zirkel zurechneten, akzeptierten mehr oder weniger den Knacks, den es inzwischen im Verhältnis ihrer Lehrer zu dem gegeben hatte, was diese als das &quot;positivistische&quot; Element des im Osten etablierten Marxismus ablehnten. Anfang der vierziger Jahre hatte sich Horkheimer mit einem langen Brief von dem kommunistischen Krisen- und Zusammenbruchstheoretiker Henryk Grossmann, der Mitarbeiter des Instituts war, distanziert. Er warf ihm vor, nicht mehr in der Souveränität dialektischen Denkens, sondern in der Realität des konkreten Verlaufs von Wissenschafts-, Ökonomie- und politischer Geschichte die entscheidende kritische Potenz zu suchen. Diese Trennung ist nie wieder revidiert worden (Grossmann ging 1948 direkt aus den USA nach Leipzig), und aus ihr resultierte unter anderem ein manchmal aseptisch anmutendes Misstrauen gegen konkrete politische Praxis, die als Affirmation einer schlechten Realität (zu der auch die Arbeiterklasse, so wie sie war, gehörte) wahrgenommen werden konnte. Nicht um Klassenkampf ging es, sondern um Kritische Theorie. Diese Verkürzung machte das &quot;Neo&quot; im Neomarxismus aus. (Horkheimer und Adorno hätten den zweiten Teil des eigentümlichen Wortes damals wohl nicht mehr für sich akzeptiert.) ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/archiv/1999/30/199930.t_marx_.xml?page=all&quot;&gt;... weiter lesen&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/Fundus&quot;&gt;Fundus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-06T21:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2149142/">
    <title>»Jugendsünde«</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2149142/</link>
    <description>Ich war mal Rocker!&lt;br /&gt;
Für alle die es noch nicht kennen: hier ein Relikt aus meiner frühen Jugend, als ich noch cool &amp; sexy war (siehe Foto!). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;demotho&quot; width=&quot;130&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/compay/images/demotho.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hemmungsloser Idealismus und Drogen bestimmten mein Leben, transportiert vermittels einer Hardcore Band namens »Democrazy« (welch gewaltiger Wortwitz!).&lt;br /&gt;
Wochenende für Wochenende verbrachten wir (die Jungs und ich) in Proberäumen und auf kleinen Konzertbühnen  haben es sogar mal ins »Logo« (Hamburg) gebracht, vegane (!) Rezepte ausgetauscht und mit Joint im Mund über den repressiven Charakter von Alkoholkonsum philosophiert. Hach!&lt;br /&gt;
Naja. jetzt ist&apos;s auch nicht schlecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier gibt&apos;s auf die Ohren: &lt;a href=&quot;http://www.profan.antifa.net/mp3/Democrazy%20-%20Won&apos;t%20share%20your%20lie.mp3&quot;&gt;Democrazy - Won&apos;t share your lie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist die einzig hochwertige Aufnahme, die wir damals gemacht haben (neben einigen »Liebhaber-Demos«). Danach haben wir uns auch aufgelöst. War quasi ein Abschiedsgeschenk an uns selbst. Ich bin übrigens der sympathisch-verzweifelte Gesang.</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/Fundus&quot;&gt;Fundus&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-10T11:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://compay.twoday.net/stories/2094216/">
    <title>Ich aber will dich in deiner maßlosen Freiheit</title>
    <link>http://compay.twoday.net/stories/2094216/</link>
    <description>© compay, 31. Juni, 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;»Ich aber möchte dich in deiner maßlosen Freiheit.« (Iris Rudolph)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Helge, Freund, Genosse. Zum 20. Geburtstag.&lt;br /&gt;
Möge die Erkenntnis  und nichts als diese  auch weiterhin Dir Deinen Weg weisen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schreib&apos; mal wieder einen Song über den man nicht sprechen kann,&lt;br /&gt;
und über den Rest des Monats am Ende vom Geld.&lt;br /&gt;
Frag die Verhältnisse warum sie so zynisch sind&lt;br /&gt;
und werd ganz traurig, wenn die Hamburger singen.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Immer skandalöser skandieren die Skandale.&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;(Ronald M. Schernikau, Die Tage in L.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Frage nach der Wahrheit ist was dir nicht behagt,&lt;br /&gt;
du machst lieber immer was  »immer was dein Herz dir sagt«.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Immer skandalöser skandieren die Skandale.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich aber will, ich will dich in deiner maßlosen Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hass dich auch mal wieder selbst, weil du nichts gebacken kriegst.&lt;br /&gt;
Darüber soll man nicht reden, das macht nur kaputt.&lt;br /&gt;
Such dir lieber deine Nische und zieh&apos; dich zurück,&lt;br /&gt;
wo man sich gewöhnt und keine Fragen stellt.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Ablehnung ist die Liebe geworden und der Haß die Welt.&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt; &lt;i&gt;(Ronald M. Schernikau, Die Tage in L.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wer dich ablehnt, der fasziniert dich irgendwie, &lt;br /&gt;
und nichts ist langweiliger als Harmonie.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Die Ablehnung ist die Liebe geworden und der Haß die Welt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich aber will, ich will dich in deiner maßlosen Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Kompromiss, bis sich nichts mehr bewegt,&lt;br /&gt;
bis es kein Blatt mehr gibt, auf dem die Wahrheit steht.&lt;br /&gt;
Bis alles beliebig und traurig ist,&lt;br /&gt;
so wie die Songs, die du hörst und die Bücher, die du liest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich aber will, ich will dich in deiner maßlosen Freiheit.&lt;/b&gt;</description>
    <dc:creator>compay</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://compay.twoday.net/topics/Lyrics&quot;&gt;Lyrics&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 compay</dc:rights>
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